leeeed GmbH, München
AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Nutzung von leeeed durch Unternehmer.
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen der leeeed GmbH (nachfolgend „Anbieter") und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der Software-as-a-Service-Anwendung leeeed. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil.
§ 2 Vertragsschluss
Der Vertrag kommt mit Bestätigung der Registrierung durch den Anbieter zustande. Der Kunde sichert zu, dass die bei der Registrierung angegebenen Daten vollständig und zutreffend sind.
§ 3 Leistungsumfang
Der Anbieter stellt eine webbasierte Anwendung zur Recherche öffentlich zugänglicher Unternehmensdaten sowie zur KI-gestützten Ermittlung von Kontaktadressen bereit. Der Leistungsumfang richtet sich nach dem gebuchten Tarif.
Die Nutzung erfolgt über Credits. Ein Credit entspricht einer abgerechneten Anreicherung. Im Tarif enthaltene Credits verfallen zum Ende des Abrechnungszeitraums; separat erworbene Credit-Pakete verfallen nicht.
Der Anbieter schuldet keine bestimmte Trefferquote. Recherchierte Daten stammen aus öffentlichen Quellen und können unvollständig oder veraltet sein.
§ 4 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website ausgewiesenen Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Abonnements werden im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum abgerechnet, Credit-Pakete sofort bei Kauf. Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter den Zugang nach vorheriger Ankündigung sperren.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
Monatsabonnements laufen einen Monat und verlängern sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern sie nicht bis zum Ende des laufenden Zeitraums gekündigt werden. Jahresabonnements laufen zwölf Monate. Die Kündigung erfolgt formlos im Produkt unter „Abrechnungen". Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
§ 6 Pflichten des Kunden
- Der Kunde nutzt die recherchierten Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden Gesetze, insbesondere DSGVO, BDSG und § 7 UWG.
- Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit eigener Werbemaßnahmen - insbesondere Kaltakquise per E-Mail und Telefon - allein verantwortlich.
- Zugangsdaten und API-Schlüssel sind vertraulich zu behandeln und dürfen Dritten nicht überlassen werden.
- Automatisierte Zugriffe außerhalb der dokumentierten API sowie Weiterverkauf der Rohdaten sind untersagt.
§ 7 Verfügbarkeit
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99,5 % im Jahresmittel an, ausgenommen angekündigte Wartungsfenster und Störungen außerhalb seines Einflussbereichs.
§ 8 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf die in den letzten zwölf Monaten gezahlte Vergütung.
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ausschließlicher Gerichtsstand ist München, sofern der Kunde Kaufmann ist. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.